Date: 21. November 2018


Der deutsche Leitindex ist im Abwärtsstrudel gefangen. Nach einem miserablen Wochenauftakt folgte am Dienstag eine Fortsetzung des Ausverkaufs, in dem der DAX auf ein neues Jahrestief rauschte. Die technische Verfassung ist kritisch.

Die technischen Indikatoren auf Tagesbasis haben neue Verkaufssignale erzeugt. Sowohl der trendfolgende MACD als auch der Momentumindikator RSI sprechen nach der kurzen Erholung Anfang November für weitere Verlusten.

Negativ ist auch zu interpretieren, dass der DAX wieder unter seinem 50% Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses von Anfang Februar 2016 bis Ende Januar 2018 bei 11.152 Punkten geschlossen hat. Damit hat der deutsche Leitindex eine weitere zentrale Unterstützung nachhaltig unterschritten, was die Tür für weitere Verluste geöffnet hat.

Als erste, wichtige Unterstützung fungiert nun die psychologisch wichtige Marke von 11.000 Punkten. Danach könnte der DAX weiter in Richtung des ehemaligen Ausbruchsniveaus von 10.825 Punkten segeln, bevor schon das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 11.581 Punkten in den Vordergrund rücken würde.

Ein Silberstreif am Horizont wäre, wenn der DAX sich über die Oberkante der Gap bei 11.227 Punkten erholen könnte. Voraussetzung für eine Erholung wäre dann aber eine nachhaltige Stabilisierung über dieser Kursmarke. In der Folge könnte sich der Index bis mindestens auf 11.412 Punkten aufschwingen, wo die Glättungen der letzten 90 und 200 Stunden verlaufen.

Malte Kaub

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