Date: 29. Oktober 2018

Der deutsche Leitindex hat erneut eine rabenschwarze Woche hinter sich. Von 11.676 Punkten ging es schnurstracks abwärts auf 11.051 Zähler. Dabei hat der DAX zahlreiche Unterstützungen unterschritten. Auch in der kommenden Woche drohen Verluste, wenn die letzte relevante Haltemarke unterboten werden sollte.

 

Gemeint ist das 50% Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses von Anfang Februar 2016 bis Ende Januar 2018 bei 11.098 Punkte. Ein Schlusskurs unterhalb von dieser Marke und der DAX könnte auf das ehemalige Ausbruchsniveau bei 10.817 Punkten absacken.

 

Da in einer solch dynamischen Abwärtsbewegung jederzeit mit einem Überschießen gerechnet werden muss, besteht sogar die Möglichkeit, dass der DAX das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 10.525 Zählern testet. Spätestens hier sollte man aber mit Schnäppchenjägern rechnen, die dann zuschlagen.

 

Entspannungssignale auf der Oberseite gibt es erst, wenn sich der DAX über das Wochenhoch bei 11.676 Punkte zurück erholt. Mit höheren Kursen können Anleger dagegen erst rechnen, sobald das Hoch vom 17. Oktober bei 11.847 Punkten zurückerobert werden kann.

 

Die technischen Indikatoren (RSI, MACD) auf Tagesbasis sind mittlerweile extrem überverkauft, was kurzfristige Gegenreaktionen ermöglichen könnte, während die Technik auf Wochenbasis weiterhin negativ zu interpretieren sind und keine Stabilisierung in Sicht ist.

 

Hoffnung für die Aktienanleger macht derzeit der Fear & Greed Index, schreibt Robert Zach vom Finanzportal Investing.com. Dieser sei zwar von 6 auf 9 gestiegen, zeige aber nach wie vor eine extreme Verunsicherung der Marktteilnehmer an, was zu einem Bounce an den Aktienmärkten führen könnte, betonte er. Der Index gilt Kontraindikator. Darüber hinaus wurde der Gipfel der Buyback Blackout Period in den USA bereits überschritten, was dem Markt neues Leben einhauchen könnte.

 

Malte Kaub

 

 

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