Marktanalyse

Das Pfund verlor letzte Woche gegenüber dem US-Dollar fast 3,5%

Forex
Das Pfund verlor letzte Woche gegenüber dem US-Dollar fast 3,5%, da die Märkte die zunehmende Wahrscheinlichkeit einschätzten, dass am Ende der laufenden Übergangsphase nach dem Brexit kein Handelsabkommen mit der EU zustande kommt, nachdem die britische Regierung dies offensichtlich die Absicht hatte, die Bedingungen der Widerrufsvereinbarung zu brechen. Dennoch erholte sich das Pfund Sterling am frühen Montag um mehr als 0,5% gegenüber dem Greenback, da einige Großinvestoren das aktuelle Niveau als attraktiv bewertet ansehen und den Lärm aus Westminster als Verhandlungsbluff abzulehnen scheinen.

Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades

Source: ActivTrader

 

Gold

Der Goldpreis erholt sich leicht nach bescheidenen Kursgewinnen für Aktien, da Anleger nach neuen Markttreibern suchen. Der makroökonomische Kalender ist heute nicht zu voll, während EUR / USD ebenfalls stabil ist und der Euro nur wenige Pips zulegt. Das Hauptszenario bleibt unverändert, da sich Goldbarren immer noch in einem langfristigen Aufwärtstrend befinden, während sich der Preis mittelfristig in einem seitlichen Kanal zwischen 1.860 und 2.070 USD bewegt und nur ein Ausbruch aus einem dieser Niveaus eine klares Richtungssignal liefern würde.

Carlo Alberto De Casa – Chief Analyst, ActivTrades

Europäische Aktien

Europäische Aktien folgten dem über Nacht in Asien festgestellten Trend und öffneten höher. Die Marktstimmung brachte alle Sektoren auf grünes Gebiet, da die Händler die positiven Entwicklungen dieses Wochenendes verdauen. Der weltweite Risikoappetit wird durch positive Nachrichten an der Virusfront gestärkt, insbesondere nachdem Pfizer den voraussichtlichen Einsatz eines Impfstoffs bis Ende des Jahres in den USA bestätigt hat. Trotz eines negativen Starts im September scheint die Marktstimmung immer besser zu werde, und viele Händler sehen jetzt ein Ende der aktuellen Marktkorrektur. Diese Woche kann jedoch für Anleger in Aktien gefährlich sein, da die Marktvolatilität aufgrund einer geschäftigen Agenda zunehmen wird. Viele Zentralbanken (Bank of Indonesia, BoE, BoJ und Fed) werden vor einer vierfachen Hexenhandelssitzung am Freitag politische Entscheidungen bekannt geben, wobei viele Futures- und Optionskontrakte auslaufen. Diese steigende Volatilität wird wahrscheinlich die Handelsmöglichkeiten erhöhen, wenn die Märkte immer richtungsweisender werden. Andererseits könnte es für viele Anleger eine Falle sein, wenn die Preise weiterhin seitwärts handeln.

Pierre Veyret– Technical analyst, ActivTrades

Source: ActivTrader

 

 

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