Marktanalyse

Brexit-Showdown: alle Hoffnungen ruhen jetzt auf Johnson und von der Leyen

Auch am Dienstag gibt es keine Verschnaufpause für das britische Pfund. Der britische Premierminister Boris Johnson wird nun persönlich in Brüssel auf die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen treffen. Nach dem gestrigen Telefonat der beiden zur weiteren Erörterung der momentanen Blockade bei den Hauptstreitpunkten ist dies nun mehr oder weniger die letzte Chance, eine Vereinbarung zu erzielen. Die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU liegen nun in den Händen beider Politiker. Anleger erwarten nach wie vor, dass ein Brexit-Abkommen zustande kommen kann. Jedoch dürfte diese Hoffnung sich auflösen, sobald auch nur ansatzweise deutlich wird, dass sich auch in den nächsten zwei Tagen kein Durchbruch abzeichnet. In den vergangenen Tagen musste das Pfund eher moderate Verluste hinnehmen, da die Märkte angesichts der schleppenden Verhandlungen teilweise bereits ein No-Deal Szenario einzupreisen begannen. Sollten Boris Johnson und von der Leyen die Pattsituation nicht auflösen können, dürfte sich der Verkaufsdruck beim Pfund gravierend verstärken.

Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades

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