Marktanalyse

BASF – mit voller Kraft voraus

 

Der weltgrößte Chemiekonzern  legte am Morgen die aktuellen Quartalszahlen vor und beeindruckte mit purer Leistung. Ein Umsatzwachstum von 56 Prozent auf 19,753 Milliarden Euro führte zu einem EBIT von 2,355 Milliarden Euro (vor Sondereinflüssen). Im zweiten Quartal 2020 lag der Umsatz bei 12,680 Milliarden Euro und das EBIT vor Sondereinflüssen noch bei mickrigen 226 Millionen Euro. Man erkennt den enormen EBIT-Sprung somit sofort. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,80 Euro im Vergleich zu einem Verlust je Aktie von 0,96 Euro im Vorjahresquartal. Vor allem aber streute die Konzernleitung weitere Zuversicht und revidierte den Ausblick für das Jahr 2021 nach oben. In Ludwigshafen geht man nun von einem Umsatz von 74 Milliarden Euro bis 77 Milliarden Euro aus und einem EBIT vor Sondereinflüssen von 7,0 Milliarden Euro bis 7,5 Milliarden Euro. Was für zusätzliche Zuversicht stimmen sollte: Das EBIT vor Sondereinflüssen lag sogar deutlich oberhalb des Wertes vom zweiten Quartal 2019.

 

Insgesamt waren die guten Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahresquartal vor allem im Berichtssegment „Chemicals“  auf ein wesentlich höheres Preisniveau in Kombination mit starker Nachfrage und geringer Produktverfügbarkeit zurückzuführen. In diesem Segmant stieg der Umsatz nämlich gar um 91 Prozent im Vergleich zu Q2/2020 von 1,791 Milliarden Euro auf 3,419 Milliarden Euro. Auch der Umsatz im Segment „Materials“ legte um 75 Prozent von 2,143 Milliarden Euro auf 3,743 Milliarden Euro zu. Der Umsatz des Konzern-Segment-Schwergewichts „Surface Technologies“ konnte um 90 Prozent von 3,099 Milliarden Euro auf 5,892 Milliarden Euro wachsen. 

 

Parallel zu den Quartalszahlen für das zweite Quartal wurden auch die Zahlen für das erste Halbjahr 2021 ausgewiesen. Die gesamte BASF-Gruppe konnte den Umsatz in diesem Zeitraum um 33 Prozent von 29,433 Milliarden Euro auf 39,153 Milliarden Euro steigern. Mit den nun vorgelegten Daten beginnt für die Aktie der BASF auch eine recht nachrichtenarme Periode, denn erst am 27. Oktober 2021 wird man wieder mit der Quartalsberichterstattung für das dritte Quartal 2021 zu rechnen haben. 

 

BASF – der Blick in den Chart

 

Die Analyse erfolgt am CFD auf die BASF-Aktie im Tageschartbild. Mittels einer Fibonacci-Analyse könnten die nächsten Ziele für die Bullen und Bären näher definiert werden. Die durch die webbasierte Handelsplattform „ActivTrader“ erzeugten Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionen, könnten heranzuziehen sein, um die Ziele zur Ober- und Unterseite abzuleiten. Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 07. April 2021 72,87 Euro bis zum Zwischentief des 21. Juni 2021 bei 63,82 Euro, wären die nächsten Widrstände bei den Marken von 69,40 Euro (61.80%), 70,73 Euro (76.40%) und 72,87 Euro (100.00%) zu ermitteln. Die Unterstützungen kämen bei 65,96 Euro (23.60%) und 63,82 Euro (0.00%) in Betracht. Die 100er-EMA befindet sich zum Zeitpunkt dieser Analyse bereits im Test, die 200er-EMA schwebt im Bereich der 65,05 Euro. 

 

Quelle: ActivTrader, BAS.GE-d

 

 

 

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