Date: 02. August 2017

Dem australischen Dollar ist nach seiner jüngsten Rally zum Greenback anscheinend die Kraft ausgegangen. Das Währungspaar rutschte wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 0,8000, um die er bereits seit einer Woche pendelt.

 

Gegenwind kommt auch von den Candlesticks. So wurde zuletzt ein potenzielles Umkehrmuster auf Tagesbasis in Form eines Shooting Stars ausgebildet. Das Risiko eines Fehlausbruchs auf der Oberseite ist dadurch gestiegen.

 

Nach unten bildet der Bereich von 0,7880 bis 0,7850 eine wichtige Unterstützung. Hier verlaufen die jüngsten Tiefpunkte vom 21. und 26. Juli sowie das 23,6% Fibonacci-Niveau des gesamten Aufwärtsimpulses seit Dezember 2016. Ein Unterschreiten würde Spielraum bis auf die Kreuzunterstützung in Form des mittelfristigen Aufwärtstrends und der zuletzt nach oben verlassenen oberen Begrenzungslinie der langfristigen Seitwärtsrange bei 0,7710 eröffnen.

 

Auch die technischen Indikatoren signalisieren eine baldige Abwärtskorrektur. Der MACD auf Tagesebene droht ein neues Verkaufssignal zu generieren, während die Stochastik bereits negativ zu interpretieren ist. Zudem wurde das jüngste Bewegungshoch nicht durch ein neues Hoch im Verlauf des RSI Indikators bestätigt.

 

Um weiteres Aufwärtspotenzial zu entfesseln, müsste das Währungspaar zunächst das jüngste Bewegungshochs von 0,8065 und im Anschluss die psychologische Marke von 0,8100 herausnehmen. Danach wäre der Weg zum Januarhoch 2015 bei 0,8295 frei.

 

Malte Kaub