Date: 04. Januar 2018

Der japanische Yen befindet sich im Vergleich zum australischen Dollar in einer dynamischen Abwertungswelle, nachdem sich das Paar von dem markanten Unterstützungsbereich aus einer mittelfristigen Aufwärtstrendlinie und dem 61,8% Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses von Anfang Juni bis Ende Juli in der Kursregion um 84,50 erholen konnte.

 

Die jüngste Kurskonsolidierung über einer langfristigen Trendlinie (akt. bei 87,67), die auf die Tiefs von Ende Juni 2016 zurückgeht, signalisiert eine womöglich sich fortsetzende Stärkeentwicklung des Währungspaares.

 

Aber auch die quantitativen Indikatoren auf wöchentlicher Basis machen Hoffnung auf mehr. So steht der trendfolgende MACD kurz vor einem positiven Schnittmuster, während der RSI seinen mittelfristigen Abwärtstrend erfolgreich überwunden hat.

 

Insgesamt können Investoren nun mit einem Wiederanstieg auf die Nackenlinie der inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 90,41 hoffen. Gelingt den Bullen der Sprung darüber, eröffnen sich auf der Oberseite ganz neue Perspektiven. Denn dann befindet sich das kalkulatorische Kursziel aus der Umkehrformation bei rund 105,00 – das entspricht den Aprilhochs 2013.

 

Die Frage bleibt, wie sich das Währungspaar bei dem Widerstand bei 90,41 verhalten wird. Die positive Ausgangslage bleibt intakt, solange das Paar über der o.g. Aufwärtstrendlinie bei 84,50 notiert. Bei einem Abgleiten darunter, müssten Investoren sich auf tiefere Kursnotierungen im Bereich um 81,70 einstellen.

 

Malte Kaub