Date: 15. Juli 2019

Während bei der technologielastigen Nasdaq ein Rekordhoch derzeit das nächste jagt, dümpelt die Apple-Aktie vor sich hin. Das Papier ist zwar seit Jahresanfang um mehr als 40 Prozent gestiegen, seit dem Jahreshoch vom 1. Mai bei 215,13 Dollar hat es aber keine höhere Hochs mehr ausgebildet. Ganz im Gegenteil, es ist sogar darauf und dran ein tiefes Hoch zu markieren.

Der Grund dafür ist einfach: die Handelsspannungen zwischen den USA und China belasten das Geschäft des iPhone-Bauers. Deshalb will sich Apple nun auch stärker auf Dienstleistungen beschränken, um so die Gewinne und die operative Marge wieder nach oben zu bringen.

 

Denn mit einer rückläufigen operativen Marge hat das Unternehmen bereits seit Ende 2016 zu kämpfen. Die Anleger konnten jedoch darüber hinwegsehen. Schließlich sind die Umsätze sowie die Gewinne bis Ende 2018 kontinuierlich gestiegen. Seit dem geht es aber auch hier bergab. Das belastet den Aktienkurs.

 

Erst für Ende 2019 rechnen die Analysten wieder mit steigenden Gewinnen und Umsätzen. In einer höheren operativen Marge übersetzt sich das aber nicht. Vielmehr müssen hier die Erlöse aus dem Dienstleistungsgeschäft noch deutlich angekurbelt werden, damit sich auch die operative Marge wieder gen Norden bewegen kann.

 

Bewertungstechnisch ist die Apple-Aktie ohnehin überbewertet, was bei einem Tech-Wert aber niemanden überraschen sollte. Trotzdem erscheint eine länger anhaltende Korrektur möglich. Denn die Überbewertung aus dem 1-Jahres-KGV im Zusammenhang mit dem zehnjährigen Durchschnitt ist im Vergleich der letzten 10 Jahre recht hoch.

 

Malte Kaub

 

 

 

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