Marktanalyse

Anleger in Kauflaune; britisches Pfund auf Zweieinhalb-Jahreshoch

Am Donnerstag herrscht unter Anlegern eine „Risk-on“ Stimmung, nachdem am Vortag Joe Biden nun als 46. Präsident der USA vereidigt wurde. Durch die neue US-Regierung versprechen sich die Märkte, dass das neue Hilfspaket endlich zum Tragen kommt und wieder mehr Harmonie zwischen US-Finanzministerium und der Notenbank hergestellt wird. Was die weitere Geldpolitik angeht ist anzunehmen, dass hier eine lockere Vorgehensweise beibehalten wird, um die notwendigen Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie zu gewährleisten. Wie zu erwarten, erhält der Dollar hierdurch Gegenwind. Die Funktion als sicherer Hafen spielt angesichts dieser Szenarien gegenüber anderen Währungen eine geringere Rolle.
Auf dem allgemeinen Devisenmarkt sticht heute das britische Pfund hervor. Zu Handelsbeginn notierte es auf einem Zweieinhalb-Jahreshoch. Befreit von den mühseligen Brexit-Verhandlungen wird die aktuelle Rallye befeuert durch den Risikoappetit der Investoren und spiegelt auch die Kauflaune, wie sie gerade auch bei anderen risikoreicheren Anlageklassen wie den wichtigen Indizes zu beobachten ist, wider.

Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades

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