Date: 18. Juli 2017

Seit Anfang Juni erreichten Verlaufshoch bei 1,5226 befindet sich der Euro im Vergleich zum australischen Dollar im Korrekturmodus. Zum Wochenauftakt stabilisiert sich das Währungspaar zwar über einer wichtigen kurzfristigen Haltelinie aber ein Ende der Korrektur ist derzeit noch nicht absehbar.

 

Jedoch besitzt der Chartverlauf einen bullischen Grundton solange die Schlüsselunterstützung bestehend aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei 1,4476 bis 1,4396, einem Aufwärtstrend seit Mitte Februar (akt. bei 1,4484) und der 200-Tage-Linie (akt. bei 1,4387) verteidigt wird. Grund hierfür ist eine potenzielle trendbestätigende Konsolidierung in Form einer bullischen Flagge.

 

In den nächsten Wochen/Monaten könnte daher eine mittelfristige Aufwärtsbewegung in Richtung 1,60 auf der Agenda stehen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die potenzielle bullische Flagge (akt. bei rund 1,4990) nach oben aufgelöst wird.

 

Trotz dieser sehr verheißungsvollen charttechnischen Gemengelage sollte aber ein möglicher long mit einem strategischen Sicherungsstopp bei 1,4310 platziert werden. Ein Bruch darunter würde nämlich neues Abwärtspotenzial bis mindestens 1,4203 freisetzen.

 

Bei den technischen Indikatoren gibt es indes noch keine Anzeichen für eine Stabilisierung. Weder der RSI noch die Stochastik haben neue Kaufsignale erzeugt, so dass interessierte Anleger vorerst noch an der Seitenlinie Platz nehmen sollten bis sich erste Stabilisierungstendenzen an der o.g. Schlüsselunterstützung zeigen.

 

Malte Kaub