Marktanalyse

EUR/JPY mit Momentumverlust

Den Trade des Tages stellt heute der Euro vs. den japanischen Yen dar. Zwar entwickelt sich das Währungspaar in einem Aufwärtstrendkanal, aber der Abstand der höheren Hochs schrumpft und signalisiert damit einen Momentumverlust. Zugleich rutschte der EUR/JPY gestern unter seine Glättung der letzten 10 Tage. Beides zusammengenommen dokumentiert die erlahmende Aufwärtsbewegung doch recht deutlich.

 

Ebenfalls zur Vorsicht mahnen diverse Indikatoren aus dem Bereich der Oszillatoren. So liegen beim RSI, MACD und Momentum (40-Tage) jeweils negative Divergenzen vor. Seit Anfang November ist den technischen Indikatoren kein höheres Hoch mehr gelungen, während der Kurs neue Hochs erreichte. Per Saldo existieren somit erhebliche Abwärtsrisiken für den EUR/JPY, falls diese Anomalien aufgelöst werden.

 

Konservative Anleger sollten sich deshalb aber nicht gleich in einen Short-Trade stürzen. Vielmehr gilt es auf den Test der unteren Kanalbegrenzung bei 120,60 zu warten, die gleichzeitig von der 200-Tage-Linie geschützt wird. Im Falle eines Durchbruchs bietet sich das Eingehen einer Verkaufsposition ein. Erstes Kursziel stellt dann das ehemalige Ausbruchsniveau bei 119,30 dar.

 

Um die negative Ausgangslage zu negieren, braucht der EUR/JPY zunächst einen Wiederanstieg über seine 10-Tage-Linie, gefolgt von einem höheren Hoch. Zudem müssten sich die negativen Divergenzen in allen drei Indikatoren auflösen.

 

Malte Kaub

 

 

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