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GBPUSD – britisches Pfund macht etwas an Boden gut

GBPUSD – britisches Pfund macht etwas an Boden gut

 

Betrachten wir uns an dieser Stelle einmal die so wichtige US-Geldpolitik und ihre im GBPUSD auch eingepreisten Zinserhöhungen. Im Hinblick auf die künftige Zinsentwicklung bis zum Jahresende rückten in der nun scheidenden Woche ein paar Änderungen in Bezug auf die Zinseinpreisungen am Terminmarkt in den Vordergrund. Zwar geht man – das konnte man ja auch dem jüngsten FOMC-Sitzungsprotokoll vom Mittwoch entnehmen – nach wie vor von kräftigen Zinsschritten für den 15. Juni und 27. Juli aus (50-Basispunkte-Schritte sind derzeit recht realistisch), doch bis zum Ende des Jahres zeichnet sich eine Verlangsamung ab. Ging man beispielsweise noch mit einer rund 49prozentigen Wahrscheinlichkeit vor einer Woche zum Jahresende von einer Target Rate von 2,75 Prozent bis 3,00 Prozent aus, fiel dieser Wert nunmehr auf knapp 31 Prozent zurück. Dafür preist man nun mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 57 Prozent eine Target Rate von 2,50 Prozent bis 2,75 Prozent ein (hier nun lediglich die höherprozentigen Werte der Einpreisungen am Terminmarkt einmal aufgegriffen).

 

Natürlich spricht man hier nun nur von einer etwaigen geringeren Einpreisung von 25 Basispunkten. Alles in allem könnte es aber auch zu einem doch nicht ganz so steilen Zinspfad kommen, wie man dies monatelang nun schon annahm. Die Folge war bereits ein Turnaround im EUR/USD und auch im hier vorliegenden Währungspaar GBP/USD. Das britische Pfund hat somit etwas an Boden gutmachen können.

 

Die Fed dürfte die US-Wirtschaft zinstechnisch betrachtet weiter begleiten, um eine „sanfte Landung“ zu gestalten und die Inflation nach unten zu führen, indem sie die Wirtschaft schrittweise ausbremst. Fraglich ist jedoch, ob sie dabei zwischendurch nicht über das Ziel hinausschießen wird. Die US-Wirtschaft – das US-BIP – fiel im ersten Quartal 2022 schon um 1,5 Prozent zurück. Das „Bureau of Economic Analysis“ (BEA) revidierte in der jüngsten BIP-Publikation (2.Veröffentlichung) das US-BIP für das erste Quartal 2022 von zuvor -1,4 Prozent auf ein Minus von 1,5 Prozent leicht nach unten.

 

GBPUSD – wie ist die charttechnische Lage?

 

Die vorliegende Analyse im Währungspaar GBP/USD erfolgt im Tageschartbild. Mittels einer Fibonacci-Analyse wären die nächsten Ziele für die Bullen und Bären möglicherweise näher zu definieren. Die webbasierte Handelsplattform „ActivTrader“ erzeugt die dazu relevanten Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionen, die dann zur Ermittlung der Ziele zur Ober- und Unterseite herangezogen werden können.

 

Ausgehend vom Zwischenhoch des 04. Mai 2021 von 1,26374 bis zum Verlaufstief des 13. Mai 2021 bei 1,21546, wären die nächsten Widerstände bei den Projektionsstufen von 1,27513 (1.236%), 1,28218 (1.382%) und 1,29358 (1.618%) zu ermitteln. Die Unterstützungen kämen bei 1,25235 (0.762%), 1,2453 (0.618%) und 1,23390 (0.382%) in Frage. Dem Chartbild wurden hier auch die beiden EMAs (EMA100 in blauer Farbe und EMA200 in roter Farbe) hinzugefügt.

 

Ein Ziel für die Bullen wäre bei der 1.618prozentigen Fibonacci-Projektion in Kombination mit dem Erreichen des EMA100 zu suchen, die Bären könnten das 0.382prozentige Fibonacci-Retracement ansteuern. Die jeweiligen Kurszielbereiche werden hier zur Oberseite mit einem grün unterlegten Rechteck und zur Unterseite mit einem rot unterlegten Rechteck visualisiert. Der Relative-Strength-Index (RSI) wies zum Zeitpunkt dieser Analyse einen Wert von rund 56 Punkten und damit ein noch neutrales Terrain auf.

 

Quelle: ActivTrader

 

 

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