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Marktommentar 21 Januar 2020

Marktommentar 21 Januar 2020

FOREX

Yuan verliert mehr als 0.4% gegenüber US-Dollar zur Markteröffnung am Dienstag bedingt durch die neuesten Nachrichten, dass das neue SARS ähnliche Virus, welches eine Lungenentzündung verursachen kann, nun auch von Mensch zu Mensch übertragbar zu sein scheint. Bisher hält sich die Verbreitung in Grenzen aber schon vier Todesfälle wurden bestätigt. In einem Land, wo eine große Schweinpest Epidemie große wirtschaftliche Auswirkungen nach sich zog, führten die aktuellen Meldungen zu einem Stimmungsabschwung und eine gewisse Risikoaversion an den Märkten. Folglich gerät die Landeswährung unter Druck.

Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades


GOLD

Gold zeigt Schwäche: der Kurs pendelt sich bei $ 1,555 ein bewirkt durch die Stärke des US-Dollars und einer gewissen Flaute im Rohstoffsektor. Technisch betrachtet stellt die Marke von $ 1,550 eine erste bedeutende Unterstützungszone dar, während die Märkte auf weitere richtungsweisende Nachrichten aus der Geopolitik und den Zentralbanken warten. Trotz der Korrektur am Morgen verhält sich die Volatilität bei Gold relativ moderat. Nach der Rallye aus den Vorwochen verharren die Anleger im Standby-Modus.

Carlo Alberto De Casa – Chief Analyst, ActivTrades

 

EUROPÄISCHE BÖRSEN

Die europäischen Börsen eröffnen ruhig wie auch die US-Futures; die asiatischen Handelsplätze hatten über Nacht diesen Trend vorgegeben. Die verhaltene Stimmung ergab sich aus schwachen Zahlen aus Hong Kong (Abstufung der Bonität) und wachsenden Sorgen über das neue tödliche Coronovirus aus China. Diese zwei negativen Impulse reichten aus, um die Anleger zu verunsichern, nachdem den neuerlichen Profiten und einem guten Lauf bei globalen Aktienwerten (starker Auftakt der Earning Season und Fortschritte beim US-China Handelsabkommen). Zusätzlich zu den Entwicklungen aus China muss der Stoxx-600 Index Abschläge hinnehmen. Hier spielt der Finanzsektor eine Rolle, insbesondere enttäuschende Aussage der UBS, welche wichtige Kennzahlen und Kosteneinsparungen nicht einhalten konnte. Tech-Aktien gehören ebenfalls zu den Verlierern heute. Die vorgeschlagene französische Digitalsteuer belastet die US-Europäischen Handelsbeziehungen trotz der Bemühungen seitens EU Handelskommissar Hogan, die Wogen zu glätten. Alle Branchen erleiden Verluste im Eurostoxx-50; DAX und CAC-40 bilden hier die Schlusslichter. Der Pariser Index testet die erste verfügbare Unterstützung in der Nähe des Retracements bei 23.6% und oberhalb von 6.010 Punkten. Ein Abrutschen unterhalb könnte eine große Gefahr für den aktuellen bullischen Trend bedeuten, wobei sich die nächste Unterstützung dann erst bei 5.950 Punkten herausbildet.

Pierre Veyret– Technical Analyst, ActivTrades

 

 

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