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Ibex35 – der Blick nach Madrid

Ibex35 – der Blick nach Madrid

 

Neben dem EuroStoxx50, dem Frankfurter DAX, dem Londoner FTSE100, dem Pariser CAC40, dem Amsterdamer AEX, dem Mailänder FTSE MIB und dem Züricher SMI gehört der Madrider Ibex35 (hier Esp35) zu den liquidesten Börsenindizes Europas. Ein Grund mehr sich auch einmal diesen Index näher zu betrachten.

 

Spaniens Wirtschaft ist wie jede andere Wirtschaft Europas auch von der globalen konjunkturellen Entwicklung abhängig und natürlich auch der der wichtigsten Volkswirtschaften. Mit jedem nach unten revidierten BIP-Punkt (ob nun für das globale BIP, das der USA oder der Eurozone) dürfte demnach auch das spanische BIP Punkte abgeben. Spaniens BIP könnte in 2021 gemäß den Prognosen der „CaixaBank“ um 5,0 Prozent wachsen – für das Jahr 2022 wären sogar 6,2 Prozent drin. Im Vergleich zu Deutschland wirkt die prognostizierte Inflation von 2,4 Prozent in 2021 fast schon gering. In 2022 soll sie weider auf 1,7 Prozent absinken. Zwischenzeitlich ging es aber auch in Spanien mit der Inflation um 4 Prozent aufwärts. Die Krux an der Entwicklung des Binnenmarktes und damit der Binnennachfrage ist und bleibt aber die Entwicklung am spanischen Arbeitsmarkt. Für das Jahr 2021 gehen die Experten der „CaixaBank“ von einer Arbeitslosenrate von 15,1 Prozent aus, in 2022 soll diese lediglich auf 14,0 Prozent absinken. Dabei sollen sich die Lohnkosten parallel zur Inflation on 2,4 Prozent in 2021 und 1,7 Prozent in 2022 kaum von der Stelle bewegen – das könnte zusätzlich die Binnennachfrage drücken.

 

Von Seiten der Einkaufmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor konnten in den letzten Monaten überwiegend starke Zahlen vernommen werden. Im Verarbeitenden Gewerbe lag der Wert schon seit dem dritten Quartal 2020 wieder im expansiven Bereich, hatte zuletzt im August sogar bei 59,5 Punkten gelegen und fiel im September nur auf 58,1 Punkte zurück. Im Dienstleistungsbereich kam es aufgrund der vielen Corona-Beschränkungen erst im zweiten Quartal 2021 zu einem Durchbruch in den expansiven Bereich – zwischenzeitlich konnten gar 61,9 Punkte im Juli erreicht werden, im September wurden 56,9 Punkte ausgewiesen (Spaniens Wirtschaft profitierte auch von der Erholung im Tourismussektor, wenngleich man noch meilenweit von den 2019er-Zahlen entfernt ist – auch dadurch könnte sich noch zusätzliches Aufwärtspotenzial ergeben).

 

Ibex35 – wie sieht die charttechnische Lage aus?

 

Die hier vorliegende Analyse erfolgt im Tageschartbild anhand des CFDs auf den Ibex35-Kassa-Index (Cash Index), also den „Esp35“. Um die Ziele für die Bullen und Bären näher definieren zu können, wäre auf eine Fibonacci-Analyse abzustellen. Diese Fibonacci-Analyse könnte dann mittels der durch die webbasiserte Handelsplattfrom „ActivTrader“ erzeugten Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionen genutzt werden, um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite etwaig ableiten zu können. Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 15. Juni 2021 von 9.317,79 Punkten bis zum Zwischentief des 19. Juli 2021 von 8.249,41 Punkten, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 9.065 Punkten (76.40%) und 9.318 Punkten (100.00%) zu ermitteln. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 8.910 Punkten (61.80%), 8.784 Punkten (50.00%) und 8.657 Punkten (38.20%) in Betracht. Dem Chartbild wurden zudem die beiden EMAs (EMA100 in blauer Farbe und EMA200 in roter Farbe) hinzugefügt. Zur Unterseite könnte insbesondere die Aufwärtstrendlinie in Kombination mit dem 38.2prozentigen Fibonacci-Retracement in den Fokus zu rücken sein – hier schwebt zum Zeitpunkt dieser Analyse auch die EMA200. Zur Oberseite wäre ein nochmaliger Test des Zwischenhochs von 9.318 Punkten möglich. Beide Kurszielbereiche wurden hier im Chartbild durch die beiden Rechtecke visualisert (das farblich grün unterlegte Rechteck dient der Visualisierung des Kurszielbereichs der Bullen, das rot unterlegte Rechteck dem Kurszielbereich der Bären).

 

Quelle: ActivTrader, Esp35

 

 

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