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Kann die Wirtschaft der Eurozone ab der zweiten Jahreshälfte die US-Wirtschaft outperformen?

Kann die Wirtschaft der Eurozone ab der zweiten Jahreshälfte die US-Wirtschaft outperformen?

Die BIP-Daten für das erste Quartal wurden für eine Reihe großer Volkswirtschaften der Eurozone und auch für die USA bereits publiziert. Die enorme Abweichung zwischen den Daten der Eurozone und denen der USA kann man anhand der Zahlen schwarz auf weiß ablesen. Während es in den USA im ersten Quartal bereits mit der ersten Veröffentlichung ein BIP-Plus von 6,4 Prozent (auf annualiserter Basis) auszuweisen gab und es auch für die nächsten Quartale recht vielversprechend aussieht, könnte es in der Eurozone hingegen noch zu einer technischen Rezession kommen. Wenn man sich aber die BIP-Daten für das erste Quartal für die Eurozone und die größten Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien ansieht, dann fragt man sich zunächst, ob sich die Eurozone im zweiten Halbjahr realistisch aus den roten Zahlen manövrieren kann. Die Eurozone selbst schrumpfte im ersten Quartal um 0,6 Prozent, Deutschland gar um 1,7 Prozent, Italien um 0,4 Prozent und Spanien um 0,5 Prozent. Lediglich Frankreich konnte ein BIP-Plus von 0,4 Prozent erzielen.

Breite Konjunkturerholung der Eurozone lässt noch auf sich warten

Die BIP-Projektionen der aktuellen EZB-Umfrage (ECB Survey of Professional Forecasters (SPF)) weisen für die Eurozone darauf hin, dass auch die von der Notenbank 63 befragten Experten von einer verzögerten konjunkturellen Erholung ausgehen. Für das Jahr 2021 geht man der Umfrage zufolge aber dennoch von einem BIP-Plus für die Eurozone von 4,2 Prozent aus und für 2022 von einem Plus von 4,1 Prozent. Demnach müsste wohl der größte Anteil des Wachstums auf das zweite Halbjahr veranschlagt werden. Man darf gespannt sein, ob dies so eintrifft. In 2023 könnte das BIP nur noch um 1,9 Prozent wachsen. In der alten Prognose im ersten Quartal 2021 ging man für 2021 noch von einem Plus von 4,4 Prozent aus.

Betrachtet man sich die Konjunkturprognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit dem Stand vom April 2021, so geht der IWF für die Eurozone von einem BIP-Plus in 2021 von 4,4 Prozent und 3,8 Prozent in 2022 aus. Im Vergleich dazu sieht man die USA in 2021 um 6,4 Prozent und in 2022 um 3,5 Prozent wachsen – nach Outperformance der Eurozone sieht dies wohl höchstens in 2022 aus.

Ein paar Wirtschaftsdaten und Indikatoren geben Hoffnung für das zweite Halbjahr

Wie es um die Wirtschaft in der Eurozone und in den USA steht und welche davon sich nicht nur auf Erholungskurs, sondern bereits auf Erfolgskurs befindet, dies kann neben BIP-Daten, Handelsbilanzdaten beispielsweise auch anhand von Einkaufsmanagerindizes näher eingeschätzt werden. Dabei könnte man einmal auf die jüngsten Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe blicken. Die am Montag, den 03. Mai 2021 veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe für den April gaben vor allem für Deutschland und auch die Eurozone selbst Hoffnung auf ein baldiges stärkeres BIP-Zahlenwerk, denn für Deutschland lag der Wert mit 66,2 Punkten nur minimal vom März-Wert von 66,6 Punkten entfernt, der als ein Rekord seit der Erhebung der Daten von IHS Markit gilt. Der Wert für die Eurozone lag in der finalen Fassung mit 62,9 Punkten auf einem Rekord. Für die Eurozone ist das der beste Wert seit der Aufzeichnung der Datenreihe im Jahr 1997. Es besteht somit etwaig doch noch Spielraum für Überraschungen und dies könnte sich in den kommenden Monaten möglicherweise nochmals beschleunigen, denn die Finanzhilfen und Konjunkturstützen aus dem EU-Rettungspaket könnten erst in den nächsten Monaten beginnen ihre Wirkung zu entfalten.

Inflation in der Eurozone zieht weiter an – Aktien neben Rohstoffen als Inflationsschutz?

Die Eurozone könnte im Vergleich zu den USA noch vor größeren Aufgaben stehen. Inwieweit man die Inflation über einen kürzeren oder längeren Zeitraum tolerieren mag, mag erst einmal dahin gestellt sein, doch zumindest zog die Inflation in der Eurozone in den letzten Monaten kräftiger an und bohrt auf diese Weise als Folge durch eine noch höhere negative Realverzinsung ein zusätzliches Loch in die Tasche eines jeden Konsumenten. Im Februar stiegen die Verbraucherpreise in der Eurozone um 0,9 Prozent an, im März waren es schon 1,3 Prozent und im April zogen die Verbraucherpreise gemäß den aktuellen Schätzungen um 1,6 Prozent an. Kombiniert man dies mit einem Leitzins von 0,00 Prozent oder gar (sofern als Sparer davon betroffen) mit dem negativen Einlagenzins in Höhe von -0,50 Prozent, so dürfte das auf die Masse der Verbraucher in der Eurozone gerechnet, zusätzlichen Druck auf das Nachfragepotenzial ausüben. Den Schätzungen der SPF-Umfrage der EZB nach gibt man sich bei den Inflationsprognosen noch recht zuversichtlich, denn die Verbraucherpreise könnten den Experten zufolge nicht zu stark anziehen. Für 2021 gehen die Experten von einem Plus von 1,6 Prozent aus und für 2022 und 2023 sieht man ein Plus von 1,3 Prozent bzw. 1,5 Prozent. Auch längerfristige Inflationsprognosen bis 2025 sollen sich durchschnittlich auf ein Plus von 1,7 Prozent einpendeln. Tatsächlich könnte es sich im aktuellen Wirtschaftsumfeld ansatzweise als schwierig gestalten, so weit in die Zukunft gerichtet halbwegs reelle Aussagen zu machen.

Aus der Sicht des Sparers, Investors und Traders könnte eine Inflationsrate von 1,0 bis sogar 3,0 Prozent unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Der Sparer, der eben falsch spart und seine Mittel beispielsweise auf Sparkonten und jedweden Sichteinlagen vorhält, der wird Geld verlieren. Der Sparer in der Form des längerfristigen Investors, der unter anderem regelmäßig in ETFs oder mittels weiterer Fondsprodukte spart, der könnte die Inflation aller Voraussicht nach auch mit europäischen Aktienindizes schlagen. Der Trader, der aktiv Positionen hält und immer wieder ebenso aktiv umschichtet, unter anderem „Swing-Trading“ oder „Positions-Trading“ betreibt, der könnte auch gerade bei europäischen Aktien im Jahr 2021 und darüber hinaus richtig liegen. Allgemein betrachtet, könnten Unternehmen aus dem Konsumgüterbereich, Lebensmittelbereich, aber auch des Energie- und Versorgersektors höhere Kosten (durch höhere Rohstoffkosten usw.) einfacher an ihre Kunden weiterreichen. Dies würde sich dann auch in deren Bilanzen auswirken und die Inflationsauswirkungen ausreichen absorbieren helfen. In solchen Fällen könnten insbesondere diese Wertpapiere vor einer mittelmäßigen Inflationsrate von 1-3 Prozent schützen.

Wer sich hier breit aufzustellen sucht, der ist möglicherweise mit Positionen im marktbreiten Index der Eurozone, dem EuroStoxx50 recht gut beraten. Trader können zum Beispiel via ActivTrades über die Handelsplattformen Metatrader 4 (MT4) oder Metatrader 5 (MT5) und auch über den webbasierten „ActivTrader“ CFDs auf den „EuroStoxx50 Cash Index“ oder alternativ auf den gegenwärtigen „EuroStoxx50 Juni-Kontrakt“ sowohl Long-Positionen als auch Short-Positionen abbilden. Außerdem kann man auf die Einzelaktien aus dem EuroStoxx50, wie beispielsweise AB Inbev, BASF, Bayer, BMW, Daimler, Danone, Iberdrola, LVMH, Sanofi, SAP oder Total mit CFDs sowie auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren.

EuroStoxx50 Cash Index – die führenden europäischen Blue Chips in einem Index handeln

Die Chartanalyse des „EuroStoxx50 Cash Index“ erfolgt hier am 4-Stunden-Chartbild. Ausgehend vom Hoch des 16. April 2021 von 4.049,88 Punkten bis zum letzten Tief des 20. April 2021 von 3.935,37 Punkten wäre eine Fibonacci-Analyse anzulegen. Die nächsten Kurszielmarken für die Bullen und Bären könnten auf diese Weise näher bestimmt werden. Die Widerstände wären durch die Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionsstufen zur Oberseite zu definieren. Diese fänden sich bei 4.050 (100.00%), 4.077 (123.6%), 4.093 (138.2%) und 4.129 (161.8%) Punkten. Die Unterstützungen kämen zum Beispiel bei 3.962 (23.6%) und 3.935 (0.00%) in Frage. Die jeweils eingezeichneten Trading-Boxen in grüner und roter Unterlegung könnten Zielbereiche näher visualisieren helfen.

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