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Die Bank of England macht einen schweren Fehler

Die Bank of England macht einen schweren Fehler

Die Verwirrung ist komplett. Im Fixed Income Markt hat die Bank of England, von der man erwartet hat das sie als eine der ersten Zentralbanken die Zinsen anhebt, das Thema erst einmal wieder verschoben. Diese Verwirrung führt zu dem was wir Trader am meisten lieben. Volatilität. Wenn sich der Markt nicht bewegt, können wir auch nicht handeln und genau das zum Startschuss der Trading Saison zum Jahresende.

Professionelle Trader haben sich beim Devisenhandel in letzter Zeit beim USD etwas zurück gehalten da es hier gerade um eine Neupositionierung aller Zentralbanken geht. Das liegt an der bis dahin vorsichtigen Haltung der Fed im Vergleich zu den Zentralbanken wie in Australien (RBA) und bei der BoE. Das Bild hat sich aber geändert, da die Australier und die Briten noch keine Zinssschritte angekündigt haben und die Fed sich weiter Spielraum für Entscheidungen geschaffen hat.

Die Fed hat weder dementiert noch angekündigt, wie es Anfang 2022 weiter gehen soll. Sollten die US-Daten für das erste Quartal 2022 besser als erwartet ausfallen und weiter die Zinsschritte in den anderen Nationen ausbleiben, könnte der USD wieder einen bullischen Trend einleiten. Die Arbeitsmarktdaten der USA (NFP Friday) haben mit mehr als 500.000 neuen Arbeitsplätzen die Erwartungen übertroffen und dem US-Dollar Leben eingehaucht. Auch das Anleihenankaufprogramm der Fed wird wie erwartet zurückgefahren.

Die Zentralbank, die weiter an ihrer aggressiveren Strategie festhält, ist die Bank of Canada. Beim USDCAD gab es zwischen Anfang 2020 (1.4660) bis Mitte 2021 (1.200) einen gewaltigen Trend. Derzeit wurde 1.29 erfolgreich als Widerstand getestet.

Die Ankündigung der Bank of England die Zinsentscheidung zu vertagen hat viele Spekulanten sehr verärgert und war ein großer Fehler. Der Chef der BoE Bailey hat in den letzten Wochen klare Signale gegeben wie es weiter gehen soll, aber diese Meinung wurde vom Monetary Policy Committee der BoE wieder einkassiert. Es wurden sogar Kommentare die Bailey gemacht hat aus dem Meeting Memorandum der BoE gestrichen. Einfach peinlich.

Es zeigt sich wieder einmal das auf eine mögliche Entscheidung einer Zentralbank hin zu traden sehr riskant ist. Besser ist es die Marktbewegung danach zu handeln, nachdem die neue Strategie der Zentralbank veröffentlicht wurden. Auf das britische Pfund hat sich das alles erst einmal negativ ausgewirkt und viel Vertrauen ging verloren. Auch wenn die Einstellung für das britische Pfund erst einmal negativ ist empfiehlt sich nicht neue Tiefststände zu verkaufen sondern erst auf Rücksetzer zu warten.

Auch der Euro ist weiter unter Druck. Hatte der EURUSD noch klare Unterstützung bei 1.580 wurde diese Ebene am 4 November 2021 endgültig gebrochen und wir haben Tiefststände von 1.510 gesehen. Die volatilen Bewegungen der letzten Tage zeigen das viele Trader hier auf dem falschen Fuß erwischt wurden und sich neu positionieren müssen. Erst wenn wir wieder oberhalb von 1.1610 kommen, haben die Bullen wieder eine Chance.

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