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DAX – einer der liquidesten Indizes Europas

DAX – einer der liquidesten Indizes Europas

 

Deutschlands Leitindex „Deutscher Aktienindex – DAX“ beinhaltet die 30 größten und liquidesten Wertpapiere des deutschen Aktienuniversums. Der streubesitzadjustierte Index steht gemäß den Angaben der Gruppe Deutsche Börse für rund 80 Prozent der Marktkapitalisierung und wurde am 01. Juli 1988 erstmals veröffentlicht. Der DAX hat eine Basis vom 31. Dezember 1987, die bei 1.000,00 Punkten liegt. Der hochliquide „Xetra-DAX“ wird sekündlich von 09:00 Uhr bis 17:45 Uhr berechnet. Im September 2021 soll er um zehn weitere Einzeltitel ergänzt werden. Folglich schreibt sich die Geschichte des DAX fort. Ein Index lebt von Veränderungen und vom Wandel. Unternehmen kommen und gehen, doch der DAX als Kerninvestment und Trading-Instrument bleibt (die Wirecard-Pleite haben DAX-Investoren und DAX-Trader fällt in der Gesamthistorie des DAX kaum ins Gewicht). Vom einstigen DAX aus den Gründungszeiten sind heute nur noch 10 der ehemals 30 Gründungsmitglieder noch im Index vertreten.

Die Investitionsmöglichkeiten in Bezug auf den deutschen Leitindex sind vielfältig. Neben Indexinvestments, wie durch ETFs (Exchange Traded Funds) oder auch Indexzertifikate, wären obendrein noch Futures, Optionen und eben auch Differenzkontrakte (Contracts for Difference) – kurz CFDs – zu erwähnen.

Via „ActivTrades“ kann der „DAX“ in Form des CFDs „GER30“ auf den Cash-Index gehandelt werden. Ebenso bietet sich der Handel mit dem CFD auf den jeweiligen zeitnahen an der Terminbörse EUREX gehandelten FDAX-Kontrakt an – in diesem Fall aktuell der „GER30 September2021“-Kontrakt. In jedem Fall können Investoren und insbesondere Trader von einer recht hohen Liquidität ausgehen. Der „DAX“ gehört in Europa zusammen mit dem „EuroStoxx50“, dem „AEX25“ aus Amsterdam, dem „CAC40“ aus Paris oder dem „FTSE100“ aus London zu liquidesten Börsenindizes.

Die Zusammensetzung des DAX – hohe Sektor-Diversifikation
Schaut man sich den „DAX“ genauer an, so wird man feststellen, dass dieser quer durch alle Sektoren recht breit aufgestellt ist. Mit rund 19 Prozent ist der Sektor „Zyklische Konsumgüter“ das Schwergewicht, gefolgt von „Materialien“ mit beinahe 17 Prozent und dem Bereich „Industrie“ mit rund 15 Prozent. Der Sektor „Finanzen“ hat ein Gewicht von rund 14 Prozent, und der Bereich „Informationstechnologie“ einen Anteil von etwas über 13 Prozent. Die restlichen Sektoren lauten „Gesundheitsversorgung“, „Kommunikation“, „Immobilen“, „Versorger“ und „Nichtzyklische Konsumgüter“. Deutschlands führender Börsenindex hat aufgrund des Mergers von „Linde“ und „Praxair“ zur „Linde PLC“ nur einen Deutschlandanteil von knapp 90 Prozent, da „Linde PLC“ nun seinen Konzernsitz in Dublin, Irland hat.

SAP ist das Indexschwergewicht – Microsoft wertvoller als der gesamte DAX
Die Einzelgewichtungen der wichtigsten DAX-Titel haben großen Einfluss auf die Reaktion des Gesamtindex. An dem einen Tag, an dem das DAX-Schwergewicht „SAP“ an der Börse um mehr als 20 Prozent abstürzte, hatte dies mit einer durchschnittlichen Indexgewichtung von „SAP“ von rund 10 Prozent großen Einfluss auf die Gesamtperformance des Index. In Bezug auf die Indexgewichtung reihen sich „Linde PLC“, „Allianz“, „Daimler“, „BASF“, „Deutsche Telekom“, „Deutsche Post“, „Adidas“ und „Bayer“ in die Top 10 (Abfolge nach Indexranking) ein. Diese größten Positionen haben im DAX schon eine Gesamtgewichtung von rund 64 Prozent. Die kleinsten DAX-Werte mit einer Gewichtung unterhalb von einem Prozentpunkt sind übrigens „Siemens Energy“, „MTU Aero Engines“, „HeidelbergCement“ und „Covestro“. Mit dem Stichtag des 30. April 2021 lag die Gesamtmarktkapitalisierung des „DAX“ dem Fact Sheet der Deutschen Börse zufolge bei rund 1,2 Billionen Euro. Zum Vergleich: Allein „Amazon.com“ bringt 1,44 Billionen Euro auf die Waage, „Microsoft“ liegt bei 1,68 Billionen Euro (Stand: 28. Juni 2021).

Performance kurz-, mittel- und langfristig mehr als zufriedenstellend
Die Performance des „DAX“ kann sich in 2021 schon mal sehen lassen. Mit dem Stichtag des 28. Juni 2021 konnte bereits ein Plus von 13,77 Prozent erreicht werden. Schließt der Monat Juni mit einem Plus, so wäre dies die fünfte grüne Monatskerze in Folge. Auch in der Retrospektive wirkt der „DAX“ recht bullenstark, denn neben dem Jahresplus von 25,48 Prozent in 2019, sprang sogar im Jahr der Corona-Krise 2020 ein Plus von 3,55 Prozent heraus. Langfristig (z.B. auf Sicht von 10 Jahren) konnte der „DAX“ um beinahe 120 Prozent zulegen. In Zeiten von Negativ-, Null- und Niedrigzins eine hervorragende Performance. Auch Trader, die sich mit täglichen oder wöchentlichen DAX-Trades Kursperformance aus dem Markt herausschneiden könnten der Negativ-, Null- und Niedrigzinsphase ein Schnippchen schlagen.

Vergleich man allerdings die Performances des „DAX“ mit der des „Dow Jones“, „NASDAQ100“ und „S&P500“ ist Vorsicht geboten, denn schnell vergleich man sonst Äpfel mit Birnen. Das liegt einfach darin begründet, weil der „DAX“ ein Performanceindex ist und die führenden US-Indizes allesamt Kursindizes sind. Zwar wird der „DAX“ auch in der Variante eines Kursindex in der Berechnung angeboten, doch der quer durch alle Medien erwähnte „DAX“ ist der Performance-Index, in den die Dividenden mit einberechnet werden.

DAX – der Blick in den Chart
Die Chartanalyse erfolgt am CFD auf den DAX-Cash-Index „GER30“. Dabei soll ruhig einmal auf das längerfristige Chartbild abgestellt werden, nämlich auf den Wochenchart. Ausgehend vom Corona-Crahs-Tief vom März 2020 bei 7.962,03 Punkten bis zum aktuellen Rekordhoch vom Juni 2021 bei 15.805,37 Punkten, wäre eine Fibonacci-Analyse anzulegen. Aufgrund dieser Fibonacci-Analyse könnten die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite ermittelt werden. Der nächste logische Widerstand wäre das Rekordhoch von 15.805,37 Punkten (0.00%). Zur Unterseite wäre zumindest technisch Unterstützungsbereiche bei 13.966 Punkten (23.60%) und 12.825 Punkten (38.20%) abzuleiten. Gegenwärtig wäre jedoch wohl eher kaum mit einer derartigen Korrektur von 2.000 Indexpunkten oder gar mehr zu rechnen. Die Wall Street wird weiterhin für den DAX das Maß der Dinge bleiben. Erst wenn die führenden US-Indizes den Rückwärtsgang einlegen, dann wird auch der DAX absinken. Eine Korrektur in den USA würde demnach den deutschen Aktienmarkt mit fallen lassen – da hilft auch kein neuer Stimulus noch kurz vor der Bundestagswahl nicht, um den DAX nachhaltig zu stützen. Die EMA100 (in roter Farbe) verläuft derzeit bei 13.485 Punkten, die EMA200 (in blauer Farbe) bei 12.653 Punkten.

 

Quelle: ActivTrader, Ger30

 

 

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