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EdF – Europas Klimaziele ohne Atomstrom als Brückentechnologie nicht zu erreichen?

EdF – Europas Klimaziele ohne Atomstrom als Brückentechnologie nicht zu erreichen?

 

Wer denkt, die EU könne ihre Klimaziele rein mit dem Ausbau der „Erneuerbaren Energien“ erreichen, der könnte etwas zu blauäugig an die Thematik herangehen. Der Plan der EU bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden ist kein leichtes Unterfangen. Schon im Jahr 2030 will man die Emissionen klimaschädlicher Gase im Vergleich zum Jahr 1990 um 55 Prozent absenken. Da ein nicht unerheblicher Anteil der Emissionen aus dem Bereich „Verkehr“ kommt, wird man nicht umhinkommen, die Elektrifizierung der europäischen Fahrzeugflotten weiter anzukurbeln und damit zu forcieren. Im Jahr 2035 sollen Neuwagen in der EU komplett emissionsfrei sein. Damit dürfte der Weg zum Elektroautomobil und das Aus für Verbrenner bis 2035 endgültig zementiert sein. Wie wird man dem neuen Energieansturm entgegenwirken können, schließlich werden in den nächsten Jahren EU-weit jedes Jahr mehrere Millionen Elektrofahrzeuge neu auf den Straßen landen? Der Strom kommt ja nicht einfach nur aus der Steckdose, denn irgendwo muss er ja klimafreundlich oder klimaneutral erzeugt werden. Gelingt das nämlich nicht, so wird das ganze Konzept zur Milchmädchenrechnung.

Mit der zunehmenden Digitalisierung, der Vernetzung wird der Strombedarf in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich weiter ansteigen, außerdem darf man die „Industrie“ als größten Verbraucher von Elektrizität ebenso wenig unterschlagen.

 

Erneuerbare Energien allein schaffen es noch nicht

Zwar läuft es mit der Energiewende gar nicht schlecht, doch der EU-weite Anteil der „Erneuerbaren Energien“ im Bereich der Gewinnung von Elektrizität reicht derzeit noch nicht aus. Im Jahr 2020 lag dieser EU-weite Anteil bei 38,2 Prozent. Parallel dazu darf man den steigenden Bedarf des Verkehrssektors durch die massive Förderung der Elektroautomobilität auch nicht unterschlagen. Bei also weiter ansteigendem Bedarf muss parallel dazu mehr im Bereich der „Erneuerbaren Energien“ getan werden. Eines darf man aber zumindest feiern, im Jahr 2020 konnten die „Erneuerbaren Energien“ bei der Stromerzeugung erstmals an der Erzeugung durch fossile Energieträger vorbeiziehen. Im Jahr 2019 lag der Anteil der „Erneuerbaren Energien“ an der Stromerzeugung EU-weit noch bei 34,6 Prozent. (Die finalen Datensätze für 2021 wird man in den kommenden Wochen und Monaten zu analysieren haben) Fakt ist zumindest, dass mit den gegenwärtigen Ausbauquoten die Wende von der Kohle, vom Erdöl und Erdgas weg und hin zu den sauberen „Erneuerbaren Energien“ noch zu langsam von Statten geht – es braucht somit noch mehr Tempo.

 

Mit einem EU-weiten Anteil von 37 Prozent an der Stromerzeugung durch fossile Energieträger wird man die Klimaziele auf absehbare Zeit noch nicht erreichen können. Vor allem wird die Stromerzeugung durch Gaskraftwerke, die man kohlebetriebenen Kraftwerken eigentlich vorziehen sollte, besonders seit den wahnsinnigen Gaspreissteigerungen ebenso irrsinnig teuer. Mit der in Deutschland weiter geplanten Abschaltung von Atomkraftwerken dürfte die Stromerzeugung durch zusätzlich hinzuzuschaltende Gas- und Kohlekraftwerke auch nicht klimafreundlicher darzustellen sein.

 

EU-Kommission und das „Greenwashing“ der Atomkraft

Wenn man erkennt, dass man nicht vorankommt, dann ändert man eben einfach die Regeln. So zumindest wirkt das jüngste Vorhaben der EU-Kommission, die nun die Energiegewinnung aus Atom- und auch Erdgasanlagen als klimafreundlich einstufen will (Prozess des Greenwashings). Passend zum Beginn der französischen EU-Ratspräsidentschaft dürfte man damit Frankreichs Präsident Macron, der sich ja in diesem Jahr der Wiederwahl stellen muss, ein politisches Schmankerl servieren. Frankreichs Energie- und insbesondere Atomwirtschaft klatscht bestimmt Beifall und wird wohl auch politisch/lobbymäßig nicht ganz unbeteiligt gewesen sein.

 

EDF (Électricité de France) – einer der künftigen Profiteure?

 

Eines der möglicherweise von diesem Schritt profitierenden Unternehmen könnte der französische Energieriese „EDF“ (Électricité de France) sein. Die derzeit aktuellsten Daten von „EDF“ wurden im Rahmen des Neumonatsberichts am 10. November 2021 publiziert. Die „EDF-Gruppe“ konnte in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 einen Umsatz in Höhe von 57,060 Milliarden Euro erzielen. Dies entsprach einem organischen Umsatzplus von 15,7 Prozent im Vergleichszeitraum 2020. Den größten Umsatzsprung konnte man mit dem Italiengeschäft realisieren – hier stiegen die Umsätze von zuvor 4,218 Milliarden Euro auf 6,529 Milliarden Euro. Die Energieerzeugung durch Atomkraftwerke kletterte im Vergleichszeitraum um 27,0 TWh (Terrawattstunden) auf insgesamt 268,2 TWh, obwohl die Reaktoren in Fessenheim vom Netz gingen. Der Anteil der „Erneuerbaren Energien“ am Umsatz lag in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 gerade einmal bei mickrigen 1,223 Milliarden Euro. Davon lassen sich die rund 165.000 Angestellten des Konzerns nicht ausreichend alimentieren. Nun die durchaus nicht ganz unrealistische Frage: Wird man – bedingt durch die Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke – künftig vermehrt französischen Atomstrom nach Deutschland exportieren können, da Deutschland anderweitig nicht in der Lage sein wird, seine Klimaziele erreichen zu können? Obendrein die Frage: Wird die Atomkraft durch ein „Greenwashing“ der EU-Kommission nicht ein „Revival“ erleben? In beiden Fällen wäre dies für „EDF“ höchstwahrscheinlich recht profitabel.

 

EDF – der Blick in den Chart

Die Chartanalyse erfolgt am CFD auf das an der Pariser NYSE Euronext gehandelte Wertpapier von EDF – (Électricité de France). Die EDF-Aktie ist übrigens aufgrund des hohen Staatsanteils Frankreichs nicht im französischen Leitindex an der Pariser Börse -dem CAC40 – inkludiert, sondern im nachfolgenden Index „CN20“. Die hier vorliegende Analyse erfolgt im Tageschartbild.

 

Quelle: ActivTrader

 

Ausgehend vom Vor-Corona-Hoch des 19. Februar 2020 von 13,595 Euro bis zum Corona-Crahs-Tief des 19. März 2020 bei 5,944 Euro, wäre eine Fibonacci-Analyse anzulegen. Aufgrund dieser Fibonacci-Analyse könnten die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite ermittelt werden. Die hier in der webbasierten Handelsplattform „ActivTrader“ inkludierte Chartsoftware von „TradingView“ ermöglicht die exakte Analyse des Wertpapiers. Die nächsten Widerstände wären bei den Marken von 11,789 Euro (76.40%) und 13,595 Euro (100.00%), sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 15,40 (123.60%), 16,518 Euro (138.20%) und 18,32 Euro (161.80%) auszumachen. Zur Unterseite kämen technische Unterstützungsbereiche bei 9,770 Euro (50.00%), 8,867 Euro (38.20%) und 7,750 Euro (23.60%) in Betracht. Dem Chartbild wurden hier die beiden EMAs (EMA100 in blauer Farbe und EMA200 in roter Farbe) hinzugefügt. Eine weitere Aufwärtsbewegung in Richtung der beiden EMAs wäre zum Zeitpunkt in einem Dunstkreis von rund 11,50 Euro zu verorten. Zur Oberseite wäre zudem als Kurszielbereich ein Test der Abwärtstrendlinie möglich, sowie zur Unterseite ein Test der Aufwärtstrendlinie anheimzustellen. Die beiden in grüner und roter Farbe unterlegten Boxen visualisieren lediglich den jeweils möglichen Zielbereich.

 

 

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