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Eine kritische Handelswoche – Das müssen Sie wissen

Eine kritische Handelswoche – Das müssen Sie wissen

Wir vermissen noch eine echte, nachhaltige Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft. Nichtsdestotrotz scheinen sich Zentralbanken, gerade mit der einsetzenden Inflation, für eine Straffung der globalen Geldpolitik zu entscheiden.

Die EZB-Sitzung am Donnerstag hat, wie erwartet, noch keine neuen Entscheidungen gebracht. Da warten wir weiter auf die Sitzung im Dezember. Die Märkte reagierten jedoch allergisch auf Lagardes Kommentare zu den aktuellen Marktpreisen. Sie vermisst da den roten Faden. Kurzfristig ist es wohl eher weiter unwahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen anheben wird. Das Inflationsszenario wird von den Zentralbanken noch als vorübergehend eingestuft. Sollte sich das ändern kann sich auch die Haltung der EZB sehr schnell ändern und wir können schon bald Zinsanhebungen sehen.

Die Bank of Canada (BOC) hat mit ihren Ankündigungen für Wirbel an den Märkten gesorgt. In Kanada erwartet man ein Ende der Anleihenkaufe durch die Zentralbank und Zinsanhebungen werden mittelfristig in Aussicht gestellt. Das könnte sogar schon im April 2022 anstehen. Trotzdem hat sich der CAD noch nicht bewegt. Die Abverkäufe von Mittwoch wurden im Wesentlichen wieder zurückgekauft und wir sind beim USDCAD mit 1.2380 aus der Woche gegangen. Das ist in etwa der Kursmittelwert für die letzte Woche.

Vor dem Hintergrund dieses Durcheinanders war es schon erstaunlich wie gut sich die Aktienmärkte gehalten haben. Auch der DAX hat einen Abverkauf in der Woche auf 15.493 gut überstanden und die Woche mit starken 15.715 beendet.

Der deutsche Ifo-Index fiel auf ein 6-Monats-Tief, da die globalen Lieferunterbrechungen die Deutsche Wirtschaft und damit den Euro, weiter belasten. Im Gegenzug steigt die Inflation in Deutschland im Oktober auf 4,6 % an. Im September waren es noch 4,1 %.

Ein Blick auf die andere Seite des Atlantiks sieht enttäuschend aus. Das Bruttoinlandsprodukt der USA fiel im dritten Quartal 2021 schwächer aus als erwartet. Man hatte auch ein Wachstum von 2.6% gehofft, es wurden allerdings nur 2 % im Quartalsvergleich.

Die wichtigsten Termine der Woche

Die neue Woche ist vollgepackt mit wichtigen Zentralbanksitzungen. Den Auftakt macht am Dienstag die Reserve Bank of Australia (RBA). Eine neue Geldpolitik wird nicht erwartet, dafür eine Zinswende, was sich positiv auf den AUD auswirken würde. Schauen sie genau auf die sogenannte „Forward Guidance“ der RBA.

Ein weiterer wichtiger Termin ist die FOMC-Sitzung in den USA am Mittwoch. Allgemein wird erwartet das die Amerikanische Zentralbank (Fed) eine sofortige Verlangsamung der Anleihenkäufe ankündigt, und zwar um $ 15 Milliarden pro Monat. Manche sehen sogar noch weiteres Potential auf $ 20 Milliarden Dollar.

Am Mittwoch wird die Bank of England (BoE) tagen. Hier sind viele Markteilnehmer auf eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr eingestellt.

Auch die polnische Zentralbank wird am Mittwoch tagen und die Zinsen eventuell um 25 Basispunkte (0.25% anheben)

Natürlich steht wie immer am ersten Freitag des Monats der „NFP Friday an“. Die US-Arbeitsmarktzahlen werden veröffentlicht. Gerechnet wird mit 400.000 – 500.000 neuen Arbeitsplätzen.

Ein Auge müssen wir auch immer auf das G20 treffen haben, um neue Trends bei den COVID-19-Impfstoffen und der Pandemie zu erfahren.

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