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2015 - Ein volatiles Jahr! Was erwartet uns 2016?

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Die Finanzmärkte 2016: Zentralbanken, China und die Ölpreise

Veröffentlicht am 13. 01. 2016

Den größten Einfluss auf den Devisenmarkt hatten 2015 die Zentralbanken. Die bedeutsamsten Momente fanden zweifellos zu Begin und gegen Ende des Jahres statt. Am 15. Januar hob der Vorstand der Schweizerischen Nationalbank den sogenannten „Mindestkurs“ auf, der auf künstliche Weise den Wechselkurs zwischen dem Euro und den Franken über 1,20 hielt. Dieser Schritt zog gravierende Bewegungen auf den Märkten nach sich. Der Wechselkurs zwischen den zwei Währungen fiel innerhalb von zwanzig Minuten auf ein Tief von 0,85: erholte sich später aber schnell wieder oberhalb der Parität. Neben diesem Ereigniss kündete Mario Draghi zudem im Januar den Start eines Anleihekaufprogramms im Gesamtwert von mehr als 1.000 Milliarden Euro an.

Im Dezember waren alle Augen dann auf die EZB und die Federal Reserve gerichtet. Die in Frankfurt ansässige Europäische Zentralbank verkündete, ihre konjunkturfördernden Maßnahmen bis mindestens Frühling 2017 weiterführen zu wollen. Die Höhe der monatlichen quantitativen Lockerungsmaßnahmen, die zuvor auf 60 Milliarden Euro festgelegt war, wurde jedoch nicht weiter überschritten. In der Zwischenzeit gab die US-Zentralbank, nachdem sie die Märkte lange im Unklaren gelassen hatte, ihren ersten Zinsanstieg nach fast einer Dekade bekannt; ein Anstieg von 0,25 % auf 0,50 %.

Zwischen diesen zwei dramatischen Monaten ergab sich eine lange Zeit des Wartens. Diese Phase blieb aber keinesfalls ereignislos, denn es traten andere wichtige Geschehnisse auf wie zum Beispiel die Probleme in Griechenland, die Sorgen aufgrund des verlangsamten Wachstums in China, der Zusammenbruch des Ölpreises und die Wahlen in Großbritannien, bei denen die Konservativen erneut als Sieger hervorgingen.

 

Was können wir 2016 erwarten?

Die jüngsten Ereignisse weisen darauf hin, dass das neue Jahr ähnlich turbulent startet wie 2015. Aus europäischer Sicht wird Mario Draghis unablässiges Streben, den Alten Kontinents gegen die Deflation und das „Null-Wachstum“ zu verteidigen, im Mittelpunkt des Geschehens stehen; wohingegen in Großbritannien eine andere wichtige Frage in der Luft liegt – Brexit: ja oder nein? Darüber hinaus wird die Welt wieder einmal gebannt darauf warten, ob Yellens Entscheidungen einen oder mehrere Zinssanstiegen in 2016 zur Folge haben könnten. Die künftige politische Landschaft der USA wird anlässlich der US-Wahlen und des Abschieds von Obama ebenfalls ein vieldiskutiertes Thema im Jahresverlauf bilden.

 

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Das Wachstum Chinas spielt auch dieses Jahr wieder eine zentrale Rolle in Asien. Die Wirtschaftsentwicklung im Land des Drachens wird aber auch ganz Ozeanien interessieren, da die Performance der Volkswirtschaften hier eng mit der Situation in China und anderen gröβeren Wirtschaftsräumen verbunden sind. Auch könnten größere Auswirkungen auf den Rohstoffmärkten, welche sich nach wie vor in einem bereits drei Jahren andauernden bärischen Kreislauf befinden, auftreten. Zusätzlich dürfen wir nicht den Ölpreissturz aus den Augen lassen; im Sommer 2014 waren es über 100 USD pro Barrel, zu Beginn des Jahres lag der Preis bereits unter 40 USD. Auch die Herausforderungen, denen das Gold gegenübersteht, sind zu beachten. Das gelbe Metall ist nicht weit entfernt von der Marke von 1.000 US-Dollar pro Unze. Dies sind rund 40% weniger als das in 2011 erreichte Hoch, als Gold bei über 1.900 USD pro Unze notierte.

Carlo Alberto De Casa

Chief Analyst
Carlo Alberto De Casa ist Senior Chief Analyst beim Derivate Broker ActivTrades in London. Zuvor war er in der City of London bei Bloomberg tätig und wechselte dann 2011 zum…

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Die hier formulierten Gedanken und Meinungen sind ausschließlich die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die Ansicht von ActivTrades Plc wider. Dieser Kommentar ist nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden. Jegliche Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für künftige Kursentwicklungen. Die Entscheidung, diese Ideen und Vorschläge umzusetzen, liegt im alleinigen Ermessen des Lesers.