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Indizes im Taumel – Was folgt als Nächstes?

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Der Aktienmarkt 2016: Ein holpriger Auftakt

Veröffentlicht im Februar 2016

Während die Aktienmärkte 2015 gleich zu Beginn einen starken Anstieg verbuchten, verlief der Start ins Jahr 2016 in die entgegengesetzte Richtung. Der Sturzflug der Indizes setzte sich sogar noch weiter fort: der CAC40 hat seit Anfang Januar -11 % verloren, der DAX und EUROSTOXX50 -12 %, der FTSE und MIB -15 %, der SMI -9 %, der DOW -11 %, der S&P500 -12 %, der Nasdaq -13 %, der ASX -9 %, der Nikkei -15 %, der CSI300 -19 %.

Schwierige Verhältnisse

Die große Volatilität während der zweiten Hälfte 2015 resultierte in einer erheblichen Instabilität zu Beginn des Jahres 2016. China scheint einen großen Anteil an der instabilen Lage beizutragen: die Entwertung des YUANs und der drohende Währungskrieg, eine hohe Volatilität in den chinesischen Aktienmärkten trotz Eingreifen der Regierung (Liquiditätsspritze, tiefere Zinssätze und tiefere Bankreserveanforderungen, etc.) führten dazu, dass Chinas Wachstum sich verlangsamte (um 6,9 %) und den Fokus nun auf die Stärkung ihres Inlandsverbrauchs gerichtet hat.

Die Aktienmärkte haben vor allem unter dem schwächelnden Wachstum der Entwicklungsländer, der offensichtlichen Verlangsamung des Wachstums der Schwellenländer sowie dem Zusammenbruch der Rohstoffpreise gelitten. Ohne dabei die angespannte geopolitische Lage zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, die militärischen Atomtests in Nordkorea oder die weltweiten Terroranschläge zu berücksichtigen.

Die weiterhin sehr zurückhaltende Geldpolitik verschiedener Zentralbanken, die das Wachstum ankurbelt und die Inflation steigern sollte, schien nicht den gewünschten Effekt zu haben. Diese unbefriedigenden Ergebnisse belasten die Glaubwürdigkeit der Zentralbanken und lassen Zweifel entstehen, ob die Banken in der Lage sind, die Situation zu lösen.

Monetäre Geldpolitik (mal wieder), um die Märkte zu retten?

Weitere geldpolitische Schwierigkeiten treten auch zwischen Europa und den Vereinigten Staaten auf, in denen die Fed im Dezember 2015 erstmals seit 2006 die Zinsraten wieder erhöht hatte und wahrscheinlich 2016 eine weitere Zinsanhebung vornehmen wird, die „schrittweise und in angemessenem Ausmaß“ stattfinden soll und sich unter Berücksichtigung verschiedener Statistiken (Arbeitslosigkeit, Löhne, Inflation) und der Auswirkung der internationalen Wirtschaftslage auf die US-amerikanische Wirtschaftssituation ausrichten wird.

Mario Draghi kündigte am 21. Januar an, dass die Zinsen für einen längeren Zeitraum auf dem derzeitigen Niveau oder einem tieferen Niveau bleiben werden und die Geldpolitik Anfang März neu überdacht werden wird: „Wir werden alle möglichen Instrumente einsetzen, um eine Inflationsrate von unter, jedoch nahe der 2 % zu erreichen.“ Nach dieser Rede schnellten die Aktienmärkte wieder in die Höhe, unterstützt durch den leichten Anstieg der Ölpreise.

Werden Anleger über die aktuellen Probleme hinausragen und ihre Aufmerksamkeit auf die essentiellen Bedürfnisse der einzelnen Unternehmen in Sinne einer Fall-zu-Fall-Basis richten können?

Carlo Alberto De Casa

Chief Analyst
Carlo Alberto De Casa ist Senior Chief Analyst beim Derivate Broker ActivTrades in London. Zuvor war er in der City of London bei Bloomberg tätig und wechselte dann 2011 zum…

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